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Die im Februar als Notlösung errichtete Behelfsbrücke für Radfahrer zwischen Göttingen und Groß Schneen (Gemeinde Friedland) muss wieder abgerissen werden - die Brücke ist nicht genehmigt. Wie der Bürgermeister der Gemeinde Friedland, Andreas Friedrichs (SPD) am Freitag mitteilte, sei in einem gemeinsamen Gespräch mit dem zuständigen Straßenbauamt Bad Gandersheim keine rechtskonforme Möglichkeit gefunden worden, um die Behelfsbrücke rechtmäßig weiter zu betreiben. Daher habe Friedrichs angeordnet, die Brücke ab Mitte April wieder abzubauen. Friedlands Gemeindebürgermeister teilte mit, er habe "Machen" wollen und werde sich nun notgedrungen und zähneknirschend dem Recht unterwerfen. |
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Friedrichs und der inzwischen suspendierte Göttinger Landrat Marcel Riethig (SPD) hatten die Behelfsbrücke vor einem Monat kurzfristig errichten lassen, um den Radweg zwischen Göttingen und Groß Schneen wieder befahrbar zu machen. Radfahrer müssen erneut eine lange Umleitung fahren Der Radweg an der ehemaligen B27 ist durch eine marode Brücke unterbrochen. Diese ist seit Frühjahr 2025 gesperrt. Radfahrerinnen und Radfahrer müssen daher eine mehr als vier Kilometer lange Umleitung fahren oder auf die angrenzende, vielbefahrene L568 ausweichen. Die Behelfsbrücke sorgte bereits für Freude bei Radfahrerinnen und Radfahrern, das zeigte ein großes "Danke"-Plakat an dem Weg. Die Brücke kostete etwa 25.000 Euro, sie ist auf Betonsockeln verankert. Nun soll die Brücke ab Mitte April wieder abgerissen werden. Die Straßenbaubehörde strebt nach Aussage eines Sprechers an, die alte, marode Fahrradbrücke zu ersetzen. Aufgrund umfangreicher Auflagen und Vorgaben könne ein Neubau jedoch zwei Jahre dauern. NDR 20.03.2026 |




